DER SPRACHSCHARLATAN WILHELM von HUMBOLDT UND DIE GRUNDLAGEN SEINER SPRACHWISSENSCHAFT ODER SPRACHPHILOSOPHIE
DER KULTURFASCHISMUS bzw. GEISTESFASCHISMUS.
DER KULTURFASCHISMUS bzw. GEISTESFASCHISMUS.
(Eine kurze Studie über eine Scharlatanenwissenschaft und den geistlichen Umtrieb und Machenschaften der Geistesscharlatane, Pardon, der Geisteswissenschaftler unter dem Denkmantel der Wissenschaft und der Burg, genannt Universität)
Stepan K. Bjulbjuljan
„Es gibt einen Kulturimperialismus, der schwerer
zu besiegen ist als der Machtimperialismus“ (Russell: 411)
Es gibt aber einen Kultur- bzw.
Geistesfaschismus, der schwerer zu bekämpfen ist als der
Hitlerfaschismus. St. Bjulbjuljan
Wilhelm von Humboldt ist wohl die meist idealisierte
und mythologisierte Person der ganzen Welt. Humboldts Vergötterung ist maßlos,
besonders in Deutschland. Man braucht nur gewisse Äußerungen über ihn in
verschiedenen Schriften zu lesen, um sich über Humboldts grenzenlose
Überschätzung und Lob zu überzeugen: ihm werden völlig kritiklos allerlei
Heldentaten zugeschrieben. Er wird bezeichnet als Politiker und Staatsmann,
Bildungspolitiker und Bildungsreformator, Übersetzer, Dichter,
Geisteswissenschaftler, Kulturwissenschaftler, Staatstheoretiker,
Schulreformer, Anthropologe, Sprachforscher, Sprachwissenschaftler,
Sprachphilosoph u.a. Er sei der Gründer der vergleichenden Sprachwissenschaft
und Sprachphilosophie, Kenner und Forscher von über 100 Sprachen von Japanisch,
über die Sprachen von verschiedenen Südseeinseln, Sanskrit, semitische
Sprachen, europäische Sprachen bis zu den indianischen Sprachen in Amerika, auf
der Halbinsel Yukatan, Peruanisch, Mexikanisch u- v. a. Humboldt durfte also
das allergrößte Genie der Welt aller Zeiten sein, um 100 Sprachen zu kennen und
ihr „Geist“ in Einzelheiten zu forschen und zu beschreiben, ja das durfte für
so ein großes Genie ein Kinderspiel sein!
Humboldt wird zur Grundlage, zum Fundament
weltweit und besonders für die deutschen sogenannten Geisteswissenschaftler in
vielerlei Beziehungen. Eine Feststellung in dieser Hinsicht:
„Nachträglich, als Akt erfundener Tradition
also, wurde Humboldts Texttorso nun zum programmatischen Gründungsmanifest erst
der Berliner Universität, dann der deutschen Universität erklärt – und der
preußische Gelehrte zum Schutzheiligen der deutschen Professoren erhoben. Von
nun an wurde jede Reform an ihm gemessen, fragte man sich bei jeder Neuerung:
Was hätte Humboldt dazu gesagt?“
http://www.zeit.de/2009/26/B-Wilhelm-vMartin Spiewak /
on-Humboldt/komplettansicht/
Alle diese „Professoren“, deutsche und nicht deutsche,
halten aber die Leser für dumm und blöd. Bevor sie Humboldt zum Führer
erklären, sollten sie sich zuerst unbedingt über Humboldts Sprachkenntnisse
interessieren. In dieser Beziehung ist eine vielsagende Aussage zu treffen:
„Beschäftigung mit über 100 Sprachen;
beherrschte selbst über 10 gut“
www.fb10.uni-bremen.de/.../ppt/Humboldt.ppt
Nach dieser von der Bremer Universität stammender
Aussage beherrscht Humboldt nur über 10 Sprachen, die anderen beherrscht er sie
nicht. Hier muss ich noch weiter bohren. Erstens, was versteht man unter
„beherrschen“. Und zweitens, sehr wichtig. Wilhelm von Humboldt entwickelt
seine Sprachphilosophie nicht auf der Grundlage dieser über 10 Sprachen, die er
angeblich gut beherrscht, sondern grundsätzlich auf der Grundlage der übrigen,
90 – 100 Sprachen. Und eben hier steckt das große Problem und natürlich die
große Frage: WARUM entwickelt Humboldt seine Sprachphilosophie auf der
Grundlage der Sprachen, die er nicht beherrscht? Und sofort folgt die nächste,
äußerst wichtige Frage: KANN MAN EINE ODER GLEICHZEITIG MEHRERE SPRACHEN
FORSCHEN, DIE MAN NICHT BEHERRSCHT ODER KENNT UND DARAUF EINE SPRACHPHILOSOPHIE
ENTWICKELT. Humboldt ist dieses Meisterstück gelungen, indem er die
Forschungsmethode älterer Wissenschaftler-Mitglieder der Berliner Akademie der
Wissenschaften weiterentwickelt. So darf Humboldt auch als Gründer einer
neuen Forschungsmethode bezeichnet werden, die man nach dem Namen seines
Gründers „Forschung a la Wilhelm von Humboldt“ benennen kann.
Die Ergebnisse dieser Forschungsmethode sind
grundsätzlich eine SCHARLATANERIE. Weiter unten versuche ich aufzuzeigen, worum
es geht Im oe. Aufsatz stellt M. Spiewak folgende Frage und gleich folgt seine
Antwort:
„Humboldt, ein Hochstapler? Wenn, dann einer
wider Willen“
Ob Humboldt ein Hochstapler ist oder am
Größenwahn leidet, das ist ein anderes Thema. In dieser Studie ist mein Ziel
bezüglich Sprache und Sprachforschung Wilhelm von Humboldt als SPRACHSCHARLATAN
und seine Sprachphilosophie als SPRACHSCHARLATANERIE zu entlarven. Humboldts
Forschungsmethode, die Grundlage seiner Forschungen und die Ergebnisse von der
Umsetzung seiner Philosophie unterstützen und beweisen eindeutig meine
Behauptung. Jahrzehntelang loben die sog. Geisteswissenschaftler Humboldt, eine
harmlose Kritik ist kaum zu treffen. Kaum sind unbequeme Fragen zu treffen,
obwohl viele Fragen auftauchen und sie bleiben unbeantwortet:
1.
Kann man in 67
jahrelangem Leben über 100 Sprachen lernen und diese Sprachen sprechen und in
diesen Sprachen lesen und schreiben und schließlich sie forschen und
untersuchen und darauf Grammatiken und Sprachphilosophie verfassen? Wann hat
er gearbeitet, und ist gereist? Er ist viel durch Europa gereist, und damals hat
eine Reise tagelang gedauert. Wann hat er gelebt? Er wird auch als Lebemann
bezeichnet, wann hat er geschlafen?
2.
Warum hat Humboldt
seine „Sprachphilosophie“ grundsätzlich auf der Grundlage der Sprachen der
Südseeinseln und anderen weit von Europa entfernten Sprachen entwickelt und
nicht auf der Grundlage der deutschen und anderen europäischen Sprachen?
3.
Was verstehen alle
diese sogenannten Geisteswissenschaftler unter dem Begriff WISSENSCHAFT.
Stellungnahme zum Verhältnis WAHRHEIT – LÜGE/BETRUG
4.
Ist die Wissenschaft
nur zur Erlangung wissenschaftlicher Grade und wissenschaftliche Laufbahn zu
schlagen, d.h. eigennützlich, oder die soll auch zum Nutzen der Gesellschaft,
den Steuerzahlern sein. Die sogenannten Wissenschaftler kriegen ja ihre
Gehälter, Honorare eben von diesen Steuerzahlern. Und wieweit ist der
Steuerzahler von dem Umtrieb und den Machenschaften der „Wissenschaftler“
informiert, und ob er bereit ist, diese „Aktivitäten“ der
Scharlatanenwissenschaftler weiter zu finanzieren.
5.
Soll der Wissenschaftler
den Forschungsgegenstand sehen und kennen? Haben die Wissenschaftler etwas von
der Einschätzung eines Biographen von Alexander von Humboldt über die Berliner
Akademie der Wissenschaften gehört? Er
bezeichnet sie als einen Witz und weist darauf hin, dass die Wissenschaftler
dieser Akademie ohne den Forschungsgegenstand zu sehen, d.h. zu kennen,
Schlussfolgerungen über diese Gegenstände/Objekte ziehen, und diese
wissenschaftlichen Schlussfolgerungen lassen sich wie ein Witz hören:
„Das Berlin jener
Zeit war eine provinzielle und spießbürgerliche Stadt von 140 000 Einwohnern,
und deshalb erscheint Alexanders Unwissenheit kaum überraschend. Die
Naturwissenschaften stellten weder einen anerkannte Bestandteil der kulturellen
Umwelt; sie besaßen kein Ansehen und erhielten nur wenig Ermunterung. Der
deutsche Durchschnittsgelehrte hatte kaum etwas von Kant gehört, er zog
Hypothesen wildester Art den exakten Methoden von Experimenten und Beobachtung
vor. Die Berliner Akademie der Wissenschaften war ein Witz. Ein gelehrtes
Akademiemitglied hielt eine Vorlesung über die Sonne, in der er angeblich
aufgrund unumstößlicher Beweisführung zu dem Schluß kam, daß die Sonne ein
Küchenofen sei und die Sonnenflecken Rußhaufen. Ein anderes Akademiemitglied
verkündete, er habe entdeckt, wie man Gold aus flüchtigem Salz machen könne,
während ein anderer entschied, die Pyramiden (die er nie gesehen hatte) seien
in Wirklichkeit Vulkane.“ (Botting: 10
6.
Was versteht man
unter „EINE SPRACHE KENNEN oder BEHERRSCHEN“? Kennt Wilhelm von Humboldt z.B.
Chinesisch, Japanisch, Sanskrit, Indianisch und ihre Dialekte, die Semitischen Sprachen,
alle Sprachen, die er in seinem Hauptwerk „forscht“ und betrachtet oder
erwähnt? Oder er folgt der alten Tradition der Wissenschaftler-Mitglieder der
Berliner Akademie der Wissenschaften, d.h. er forscht Sprachen und verfasst
Grammatiken und entwickelt Sprachphilosophie ohne diese Sprachen zu
kennen?
7.
Hat Wilhelm von
Humboldt einen Chinesen ins Gesicht bekommen und wie viel Seiten chinesische
Literatur in chinesischer Sprache gelesen hat, um “Über den grammatischen Bau
der chinesischen Sprache“ zu verfassen?
8.
Noch mal: Für seine
Sprachphilosophie bezieht sich Humboldt auf Sprachen, die in Ländern und
Gebieten gesprochen werden, die mehrere Tausend Kilometer von Europa entfernt
liegen und die er selbst nie besucht hat. Er kennt sie nur vom Hören und Lesen
aus zweifelhaften Quellen, anstatt sich auf Deutsch und andere europäische
Sprachen zu beziehen, wo er Land und Leute persönlich kennen durfte. Warum?
9.
Sind die
Wissenschaftler dessen bewusst, dass, wenn man sich auf einen Scharlatanen und
seine Scharlatanerie bezieht, er selbst zum Scharlatan wird und sein Werk- eine
Scharlatanerie.
Dieser Prozess ist nämlich sehr gut an der deutschen
Sprachwissenschaft und besonders der Wortbildung der deutschen Sprache zu
verfolgen.
HUMBOLDTS HAUPTWERK
„Als Geisteswissenschaftler suchte Humboldt die
Sprache im Rahmen einer philosophischen Anthropologie zu begründen. Verbunden
mit der sprachwissenschaftlichen Einsicht in den Bau der Sprachstämme,
bestimmte er das Produzieren von Sprache als ein zur Natur der Menschheit
gehörendes »inneres Bedürfnis«. Humboldts sprachwissenschaftliche Studien
erstreckten sich dabei auf zahlreiche Sprachen (darunter Baskisch, Ungarisch,
verschiedene amerikanische Sprachen, Sanskrit, Chinesisch, Japanisch,
Tatarisch, Birmanisch sowie Ägyptisch u. a. semitische Sprachen). Ein groß
angelegtes Werk galt der Kawisprache (Ȇber die Kawi-Sprache auf der Insel Java
...«, 3 Bände, 1836‒40); hiervon ist die umfangreiche Einleitung (»Über die
Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluss auf die
geistige Entwickelung des Menschengeschlechts«) bedeutsam, da Humboldt hier
seine Grundkonzeption von Sprache formulierte. Wesen, Sinn und Entwicklung von
Sprache deutete er im umfassenden kulturgeschichtlichen Verständnis.“
(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus
AG, 2008
Das oben angeführte Zitat ist die offizielle
Einschätzung Humboldts Leistung auf dem Gebiet der Sprache, Sprachwissenschaft
und Sprachphilosophie. Hier muss ich leider widersprechen. Die Tatsachen zeigen
nämlich ein anderes Bild von Humboldts Leistungen auf diesem Gebiet auf. Dass
zwischen den Deutschen offiziellen Vertretern und mir ein grundsätzlicher
Unterschied in der Einschätzung Humboldts Leistungen auf dem Gebiet Sprache
besteht, ist verständlich und normal bei den vorhandenen Zuständen. Bei meiner
Arbeit und Einschätzung beziehe ich mich grundsätzlich auf Tatsachen. Die
Tatsachen in der deutschen Philosophie werden aber eben missachtet und
verfolgt. Hier muss ich noch mal hervorheben, dass ich mich in dieser Studie
grundsätzlich auf Tatsachen beziehe, und darauf erfolgen meine Feststellungen
und Einschätzungen. Als Humboldts Hauptwerk gilt „Über die Kawi-Sprache auf der
Insel Java, nebst einer Einleitung über die Verschiedenheit des menschlichen
Sprachbaues und ihren Einfluss auf die geistige Entwickelung des
Menschengeschlechts” Als wertvolltest von diesem Werk für die Sprachphilosophie
Humboldts gilt die Einleitung „Über die Verschiedenheit des menschlichen
Sprachbaues und ihren Einfluss auf die geistige Entwickelung des
Menschengeschlechts“ die aus 491 Seiten besteht. In dieser Einleitung befasst
sich Humboldt mit vielen Gebiete und Fragen des menschlichen Wissens. Ich werde
mich nur auf gewisse sprachliche Fragen und Humboldts Auffassungen und Forschungsstil
konzentrieren, die für die Entwicklung und Bildung einer Sprachwissenschaft und
Sprachphilosophie maßgeblich sind. Die Sprachphilosophie durfte zwei wichtige
Bestandteile haben. Erstens die Sprache und zweitens die philosophische
Einstellung bzw. Auffassung des Verfassers, wobei die Sprache die Grundlage
ist, worüber man „philosophiziert“. Demzufolge durfte man die Analyse in zwei
Teilen einteilen: Sprache und theoretische und philosophische Grundlage.
Sprache. Ich gehe von
folgenden Voraussetzungen aus:
1.
Unter dem Begriff
Sprache im betrachteten Werk ist die menschliche Rede- und Schriftsprache zu
verstehen.
2.
Um ein
wissenschaftliches Werk über Sprache zu verfassen, muss man die jeweilige
Sprache kennen
3.
Um eine Sprache zu
kennen, muss man, wie es heißt, Land und Leute kennen, Mentalität, Denkweise,
Schrifttum und Kultur der Träger der jeweiligen Sprache.
In seinem „Werk des Lebens“ befasst sich
Humboldt mit einer enormen Zahl von Sprachen. Sie sind Sprachen von Völkern und
Volksgruppen, die tausende Kilometer von Europa entfernt liegen. Und es ist
bekannt, dass Wilhelm von Humboldt Europas Grenze nie verlassen hat. Er hat ein
großes Interesse für Sprachen, besonders Sanskrit und lernt Sanskrit bei Franz
Bopp. Das ist bekannt. Reicht das aber? Seine Kenntnisse von den meisten
„exotischen“ Sprachen, worauf er seine Sprachphilosophie entwickelt, sind vom
Hören von Reisenden, wie auch von seinem Bruder, von Missionaren, Leuten die
mit Sprachwissenschaft und Sprachforschung nichts zu tun haben, und zweifelhaften
Schriftquellen. Er selbst gesteht
: „Die Nachrichten von dieser Sprache hat uns der
sorgsame Fleiß des würdigen Hervas erhalten. Er hatte den lebenswürdigen
Gedanken, die aus Amerika und Spanien vertriebenen Jesuiten, welche sich in
Italien niedergelassen hatten, zur Aufzeichnung ihrer Erinnerungen der
Amerikanischen Eingeborenen, bei denen sie Missionare waren, zu veranlassen.
Ihre Mitteilungen sammelte er und arbeitete sie, wo es möglich war, um, so daß
hieraus eine Reihe handschriftlicher Grammatiken entstand, über die uns zum
Theil alle sonstigen Nachrichten fehlen. Ich habe diese Sammlung schon, als ich
Gesandter in Rom war, für mich abschreiben, allein diese Abschriften die gütige
Mitwirkung des jetzigen Preuß. Gesandten in Rom, Hrn. Bunsen, noch einmal mit
der seit Hervas Tod in Collegio Romano niedergelegten Urschrift genau
vergleichen lassen. Die Mittheilungen über die Yarura-Sprache rühren von
Ex-Jesuiten Forneri her.“ (S. 265, Bemerkung 2)
Er bezieht sich auch auf die verlorene Grammatik
eines Jesuiten:
„Was ich von dieser Sprache kenne, ist aus Hervas
handschriftlicher Grammatik entnommen. Er hatte diese Grammatik theils aus
schriftlichen Mitteilungen des Ex-Jesuiten Domingo Rodriguez, theils aus der
gedruckten Grammatik des Franziskaner-Geistlichen Gabriel de S. Buenaventura
(Mexico, 1684) geschöpft, welche er in der Bibliothek des Collegio Romano fand.
Ich habe mich vergebens bemüht, diese Grammatik in der gedachten Bibliothek
wiederzufinden. Sie scheint verloren gegangen zu sein.“ (S. 268, Bemerkung 1)
Wilhelm von Humboldt kennt keine Sprache bis auf
eine gewisse Zahl europäischer Sprachen, aber in wieweit er sie kennt, das ist
eine Frage ohne Antwort, bis heute. Hier muss ich wieder die Frage stellen: Was
versteht man unter „KENNEN“. Für meine Begriffe kennt Wilhelm von Humboldt
sogar seine Muttersprache nicht so richtig. Und nicht nur er, auch die
heuteigen deutschen sogenannten Germanisten, und das dank Humboldt. Es lässt
sich idiotisch, wie ein Witz hören, es ist aber wahr. Das werde ich weiter
unten aufzeigen.
Theoretische und philosophische Grundlage.
Der Text wimmelt von Geistern. Humboldt ist ein Vertreter der deutschen
Philosophie, die einerseits stark idealistisch und mystisch ist und anderseits
stark bis zur Nazisierung nationalisiert und in Religion erhoben. (s. 3) Für
meine Begriffe ist die Wissenschaft eine weltliche Institution, und das steht
bei mir nicht zur Debatte. So viel über Humboldts philosophische Grundlage. Sie
ist keine Wissenschaft, obwohl sie formell als solche durchgesetzt ist, aus
rein politischem Zweck wahrscheinlich.
Dem Inhalt nach ist sie aber eine SCHARLATANERIE; und
ein WELTBETRUG. Der Leser darf einiges über den Inhalt dieses „großangelegten
Werks“ erfahren, und auch, wie Humboldt seine Sprachphilosophie konzipiert hat,
d.h. etwas auch über seine Forschungsmethode erfahren. Für diesen Zweck werde
ich weiter unten Humboldts Grundlagen und Forschungsmethode und einige Aussagen
unter die Lupe nehmen. Humboldts Handelsweise ist hier genau wie bei den Sprachen.
Alles, was er gelesen und bei verschiedenen Anlässen gehört hat, hat er in
diesen 491 Seiten rein geschmissen. Der Leser bekommt den Eindruck, der
Verfasser will sich Superklug und –belehrt und alles wissend darstellen. U.a.
befasst er sich sogar mit dem Problem, warum die Tiere im Vergleich zu den
Menschen nicht sprechen können.
Es sind Behauptungen bzw. Feststellungen, bei denen er
sich auf gewisse Personen bezieht, aber es sind nicht selten Stellen, wo das
nicht vorkommt. Und diese Feststellung bzw. Behauptung kann auf keinem Fall von
ihm stammen.
1.
Bezüglich
theoretischer und philosophischer Grundlage: Wilhelm von Humboldt
ist Zeitgenosse der Gründung der deutschen nazistischen und rassistischen
Philosophie und Sprachtheorien und kennt persönlich einige der Mitbegründer wie
Fichte, Hegel u.a. Und mehrfach unterstützt er sich auf sie, wobei er zu
Betrachtungen und Behauptungen kommt, die als „sprachnazistisch“ (Sprachnazismus) und „sprachrassistisch“ (Sprachrassismus) zu
betrachten sind. Hier zwei Beispiele: a) Er betrachtet die Frage über die
„Reinheit des Bildungsprinzips der Sprachen“. Eine „reine“ Sprache ist die
Ursprache, die keine Mischungen oder Einfluss von anderen Sprachen und Kultur
aufweist. Als „reine“ Sprache betrachtet er den Sanskrit. Neben dem Sanskrit
betrachten die deutschen nazistischen Sprachwissenschaftler die deutsche
Sprache und Kultur als Ursprache und Kultur und nach ihren Behauptungen alle
anderen Völker entwickeln ihre Sprachen und Kulturen auf Grundlage der
Deutschen. Daher kommt auch der Begriff Indogermanistik. Im engen Zusammenhang
mit der „reinen“ Sprache steht die rassistische Theorie über „reines“ Blut und
„reine“ Nation oder Volk. War das nicht Hitlers Ideal? b) Humboldt
klassifiziert die Sprachen nach „vollkommener Sprachbau“ und „weniger
vollkommener Sprachbau“. Soll das heißen, dass es Menschen mit „vollkommenem
Denken und Geist“ und Menschen mit „weniger vollkommenem Denken und Geist“
gibt? Zu den „weniger vollkommeneren“ Sprachen gehören u.a. Chinesisch, die semitischen
Sprachen und macht die folgende sehr „lehrreiche“ Feststellung: „Man muss also
doch, meiner Überzeugung nach …... die semitischen Sprachen zu den von der
angemessensten Bahn der Geistesentwicklung abweichenden rechnen“ (S. 308) Da
nach Humboldts Behauptung Sprache und Denken seien eng verbunden, sollte der
Gedankenlauf der Semiten „abweichend der angemessensten Bahn“ verlaufen. Das
muss eine sehr „lehrreiche“, „hochtheoretische“ und „sprachphilosophische“ und
vor allem wissenschaftliche Feststellung sein!
2.
Bezüglich Sprache und
Denken. Humboldts Behauptungen über Sprache und Denken sind nicht korrekt. Er
überschätzt bei weitem die Funktion der Sprache. Und Sprache und Denken sind
nicht so eng miteinander verbunden, wie er es darstellt. Dabei stellt er
Sprache und Geist gleich: „Die Sprache ist gleichsam die äußerliche Erscheinung
des Geistes der Völker; ihre Sprache ist ihr Geist und ihr Geist ihre Sprache,
man kann sich beide nie identisch genug denken“. (S. 37) Hier muss wieder
die Frage stellen: Ist es möglich, dass Humboldt die Denkweise und die Geister
der Träger/Völker von über 100 Sprachen kennt, die verschiedene Götter haben.
Pardon, ich habe vergessen, dass Humboldt der allergrößte Gott ist, er ist der
Gott der Götter, ein Übergott! Alle diese Geister zu kennen durfte kein Problem
für ihn sein!
1.
Bezüglich des
„menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluss auf die geistige Entwickelung des
Menschengeschlechts“. In dieser
Einleitung zeigt Humboldt nicht auf, wie der menschliche Sprachbau die geistige
Entwicklung des Menschengeschlechts beeinflusst. Dieser Einfluss existiert nur
im Humboldts Kopf. Das ist wiederum eine Überschätzung der Sprache und der
Grammatik.
2.
Bezüglich
Forschungsmethoden. Die Grundlage Humboldts Forschungsmethode ist die der älteren
Berliner Wissenschaftler, die er für die Sprachforschungen und für die
Geisteswissenschaft weiterentwickelt. Deswegen bezeichne ich sie als
„Forschungsmethode a la Wilhelm von Humboldt“. Diese Forschungsmethode erfolgt
von großer Entfernung, ohne den Forschungsgegenstand ins Gesicht zu kriegen;
eine Entwicklung des Gegenstandes zu behaupten, ohne diese Entwicklung zu
beobachten und schließlich Ergebnisse von dieser unbeobachteten Entwicklung
festzustellen. Humboldt forscht oder untersucht Sprachen, die er weder lesen,
noch sprechen kann und stellt Einflüsse in diesen aus anderen Sprachen
stammende Einflüsse fest, ohne zu verfolgen, und zu erklären, wie dies
verlaufen ist. Und darauf macht er seine Schlussfolgerungen und Behauptungen,
darauf gründet er seine Philosophie über Sprachen, Geist, Intellektualität,
Kultur usw. Eine Aufgabe für einen echten Übergott!
3.
Bezüglich
Terminologie. Auch bezüglich Termini verwendet Humboldt in seiner
Behandlung eine Reihe von Termini, die heute nicht nur gebräuchlich, und sogar
unbekannt sind, sie stehen im Text ohne irgendwelchen Zusammenhang und unklar.
Hier führe ich nur einige an: das „Ich“, Guna, Wriddhi, Anbildung
4.
Bezüglich
Wortbildung: Suffix u.a. Wortbestandteile. Seine Auffassungen und
Behauptungen über diese Wortbestandteile sind nicht korrekt. Nachweislich sind
sie wenigstens für die deutsche Sprache nicht gültig. Ein Beispiel für diese
meine Behauptung ist die Wortbildung der deutschen Sprache (mehr zu dieser
Frage s. 2), die allgemein auf der Grundlage der deutschen Philosophie verfasst
ist. Diese Wortbildung ist auch ein Witz, aber auch ein Betrug.
Ja, Humboldts „Sprachphilosophie“ ist eigentlich
als „Wissenschaft a la Wilhelm von Humboldt“ zu bezeichnen!
Humboldt mag ein Baron und Minister sein, aber seine als Sprachphilosophie
bezeichnete Schrift ist eine Sprachscharlatanerie und er selbst ist als
einer Sprachscharlatan zu bezeichnen. Die
Tatsache, dass gewisse Kreise in Deutschland und in anderen Ländern der Welt
die oben von mir dargelegte als Wissenschaft und Sprachphilosophie annehmen und
durchsetzen und loben Humboldt und bezeichnen ihn als großer Gelehrte, ändert
nichts an dem Inhalt seiner Schrift, und sie ist eindeutig eine SCHARLATANERIE
und der Verfasser einer Scharlatanerie ist folgerichtig als ein SCHARLATAN zu
bezeichnen. Und eine Scharlatanerie als Wissenschaft darzustellen und daraus
Nutzen zu ziehen, bezeichnet man normalerweise als BETRUG, der im von mir behandelten Fall schwerwiegende
Folgen hat.
Humboldts Nachfolger und die Folgen von der
Durchsetzung seiner Sprachphilosophie
Wer sich auf eine Scharlatanerie bezieht, schafft folgerichtig eine Scharlatanerie und selbst wird ein Scharlatan. Demzufolge sind Humboldts Nachfolger als Scharlatane zu betrachten. Sie beziehen sich nicht auf die deutsche Sprache, sondern auf Humboldt. Für sie ist das Humboldt’sche Ich wichtiger als die deutsche Sprache. Hier gilt der bekannte und in die Geisteswissenschaft durchgesetzte Grundsatz in der Humboldt Variante:
Wenn die deutsche Sprache der Humboldts
Sprachphilosophie und Theorie d.h. Humboldt widerspricht, desto schlimmer für
die deutsche Sprache.
Ein Absurdum, aber eine Tatsache, dass die
deutschen sogenannten Sprach- bzw. Geisteswissenschaftler die These
Wilhelm von Humboldt ist wichtiger als die
deutsche Sprache!
vertreten.
Und jeder, der eine wissenschaftliche Laufbahn
schlagen will, muss sich auf Humboldt beziehen und seine Arbeiten müssen im
Einklang mit Humboldts und der deutschen nazistischen Philosophie sein. Falls
irgendwo eine Kritik auftaucht, ist sie harmlos und bleibt ungeachtet. Es wird
kein Widerspruch zugelassen. Demzufolge kann man annehmen, dass es unter seinen
Nachfolgern Freiwillige und nicht Freiwillige gibt.
Eine erste Folge ist, dass es viele Lehrbücher, Handbücher
für die deutsche Sprache auf den Markt erscheinen, die eigentlich mit der
deutschen Sprache wenig tun haben (s. 2, 1) und dementsprechend taugen nicht.
Ein krasses Beispiel ist die Wortbildung der deutschen Sprache (s. 1) – ein
Witz von Wortbildung der deutschen Sprache, ein Vorbild für Scharlatanerie in
der sog. Sprachwissenschaft!
Eine zweite Folge ist, dass die deutsche nazistische
Philosophie im Ganzen und Humboldts Sprachphilosophie im Einzelnen die
Geisteswissenschaften in die Sackgasse führten.
Eine dritte Folge: die zwangsmäßige Durchsetzung
Humboldts Sprachphilosophie und der deutschen nazistischen und rassistischen
Philosophie in die Wissenschaft als die Einzige führt zwangsläufig zur Diktatur
und zwar zum Kulturfaschismus bzw. Geistesfaschismus.
Der bis jetzt dargelegte wissenschaftliche Umtrieb und
Machenschaften ist eigentlich ein DOPPELVERBRECHEN: BETRUG UND KULTUR- bzw. GEISTESFASCHISMUS
1.
BETRUG. Die Sprachwissenschaftler lehren diesen Stoff
abertausende von Studenten, Schülern u.a. im In- und Ausland. Das ist auch als
Manipulation zu betrachten. Zweitens, für eine Scharlatanerie kriegen die sog.
Wissenschaftler ihre Gehälter und Honorare vom Steuerzahler und Benutzer bzw.
Verbraucher aus dem In- und Ausland. Mit dieser Scharlatanerie sind viele
Bücher, Lehrbücher, Handbücher verfasst. Sie sind eigentlich Produkte der
Geisteswissenschaftler, die auf dem Markt verkauft werden. Sie sind auch eine
Ware, wie jede andere, die der Verbraucher kauft. Die Verbraucher haben nicht die
leiseste Ahnung, was für eine Ware von den sog. Sprachwissenschaftlern bekommen
bzw. kaufen. Sie kaufen sie mit der Überzeugung, dass sie o.k. ist. Sie ist
aber nicht o.k., und im Unterschied zu den anderen Waren kann man zu Unrecht
die wissenschaftliche Ware nicht beanstanden. Die „wissenschaftliche
Verantwortung“ ist ein leeres Gerede, eine WISSENSCHAFTLICHE DEMAGOGIE. Die
Geistesscharlatane, Pardon, Geisteswissenschaftler sind gefährlichere Demagogen
als die Politiker. Dabei genießen Wissenschaft und Universität eine
unvertretbare Autonomie. Das ist aber ein anderes Thema.
2.
KULTURFASCHISMUS bzw.
GEISTESFASCHISMUS. Die totalitäre Durchsetzung
einer Lüge, einer Scharlatanerie als einzige Wahrheit und Wissenschaft an die
Universitäten ist möglich nur durch eine diktatorische Ordnung, die ich in
diesem Fall als Kulturfaschismus bzw. Geistesfaschismus bezeichne. Der Begriff
Faschismus wird verschieden definiert. Darunter verstehe ich die Diktatur der
deutschen nazistischen und rassistischen Philosophie. Sie weist zwei
Erscheinungsformen auf: politische und geistliche. Der politische Faschismus in
Bulgarien wird als Hitlerfaschismus bezeichnet. Der geistliche könnte man als
Kultur- oder Geistesfaschismus in Anlehnung der Bezeichnung
Geisteswissenschaften bezeichnen. Alle beiden Formen von Diktaturen haben ein
unddieselbe Grundlage: die deutsche nazistische und rassistische und stark
politisierte Philosophie, die als Wissenschaft und Kultur weltweit verbreitet
(3) und diktatorisch durchgesetzt ist. Das kann man nur eben als Kultur- oder
Geistesfaschismus bezeichnen. Und er ist der Vorläufer und Wegbereiter des
politischen, des Hitlerfaschismus in Deutschland.
Hier möchte ich auf eine Tatsache, hinweisen, die bis
heute irgendwie nicht betrachtet oder erwähnt wird: Die Gründer der deutschen
nazistischen und rassistischen Philosophie gelten als große Männer, große
Denker, Philosophen, Humanisten usw. Die Umsetzer dieser Philosophie in die
Politik wurden Weltfeinde und Kriegsverbrecher, und die Umsetzer derselben Philosophie
in die Wissenschaft, an die Universitäten werden heute Sprachwissenschaftler,
Geisteswissenschaftler, Professoren usw. Das muss aber wirklich eine
Geisteswissenschaft sein: die Politiker sind von bösen Geistern und die
Geisteswissenschaftler von guten Geistern besessen und beseelt sein. Jawohl, so
muss es gewesen sein. Wir, die Nicht-Deutschen, sind ja dumm und nicht von
hohen Geistern beseelt wie die Deutschen und wir können solche feine Dinge
nicht begreifen und unterscheiden. Unsere Sprache „weicht von der
angemessensten Bahn der Geistesentwicklung“ der Deutschen und deswegen sind wir
geistig unterentwickelt. Nachdem es der Große Humboldt behauptet, muss es also
stimmen.
Auf dem Gebiet der Naturwissenschaften haben deutsche
Wissenschaftler hervorragende Leistungen vom höchsten Weltniveau vollbracht.
Heute ist Deutschland ein Exportland. Es erzeugt und exportiert Erzeugnisse
höchster Qualität, in vielen Fällen ist auch Weltniveau bestimmend. Alle
Achtung und Hut ab. Aber diese „Geisteswissenschaft“, die es exportiert, ist
eine GROSSE SCHEIßE.
Es tut mir leid, aber die ganze Welt zahlt die Größenwahn und die
Scharlatanerie der deutschen Geistesscharlatane bzw. Geistesverbrecher. Und die
zuständigen Behörden und Institutionen sind stumm. Ahnungslosigkeit oder
Zugehörigkeit zum Verbrecherverein der Geistesscharlatane und
Geistesverbrecher?
1. Botting, Douglas. Alexander von Humboldt. Biographie
eines grossen Forschungsreisenden. Prestel Verlag München 1974
2. Bjulbjuljan, Stepan
K. Die Zusammensetzungen im Deutschen.
Eine Kritik der Desemantisierungsannahme. Universitätsverlag „Kliment
Ohridski“, Sofia 1989 (deut.)
3. Bjulbjuljan, Stepan K.. Nemskijat ezik i
linguistitschnata germanistika. Sofita-Press, Sofia 1990 (bulg.)
4.Bjulbjuljan, Stepan. K. Mistika, ezik, filosofia.
Nemskata religia. Kniga parva. Sazdateli irazprostranenie. Verlag S. K.
Bjulbjuljan, Sofia 1993 (bulg)
5. Bjulbjuljan, Stepan K.. Mistika, ezik, filosofia.
Nemskata religia. Kniga vtora: posledovateli i rezultati. Verlag S. K.
Bjulbjuljan, Sofia 1994 (bulg)
6. Humboldt, Wilhelm von. Über die Verschiedenheit des
menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluss auf die geistige Entwickelung des
Menschengeschlechts http://books.google.de/books?id=dV4SAAAAIAAJ&printsec=frontcover&dq=inauthor:%22Wilhelm+Freiherr+von+Humboldt%22&hl=de&sa=X&ei=NmfnUZ-wKcqqPMjJgaAD&ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false
7. Russell, B. Philosophie des Abendlandes.
Europaverlag. Köln 2003, S. 411